Solarbetriebene Zapfsäulen: Indien zeigt den Weg

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Indien verfügt landesweit über mehr als 50.000 Zapfsäulen. Für den Betrieb einer jeden einzelnen Säule werden täglich mehr als 5 kW Strom benötigt, das heißt 1.440 kW pro Jahr. Während diese Zapfsäulen in der Regel noch von Diesel angetrieben werden, kann die erforderliche Leistung heute auch durch solarbetriebene Zapfsäulen erzeugt werden. In einem Land mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr liegt der Vorteil solarbetriebener Zapfsäulen auf der Hand. Tagsüber wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt, um die Säulen anzutreiben. Überschüssiger Strom wird in das Netz eingespeist, das die Säulen dann nachts mit Energie versorgt.

Für den Betreiber bringt dies eine Reihe von Vorteilen: geringere Stromkosten, höhere Gewinne und eine schnellere Amortisation der Installationskosten.

Die indische Regierung hat die Vorzüge solarbetriebener Zapfsäulen erkannt und subventioniert daher 30% der Anschaffungskosten im Rahmen des nationalen Klimaplans. Auch wenn es sich hierbei nur um eine Detaillösung handelt, so zeigt dieses Beispiel dennoch die Vielfalt möglicher Ansätze im Kampf gegen den Klimawandel, der eine nie da gewesene Herausforderung darstellt.

Im Rahmen einer umfassenden Analyse aller umweltrelevanten Sektoren weltweit verfolgt BNP Paribas Asset Management diese Entwicklungen sehr genau. Das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wird zweifellos eine neue Revolution hervorbringen: die grüne Revolution.


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Alexandre Jeanblanc

Investment Specialist, SRI

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