Fixed Income: China öffnet sich – diesmal wirklich!

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Die Öffnung des chinesischen Rentenmarktes – der drittgrößte der Welt – ist für ausländische Investoren eine Zäsur. Anleger dürften Zugang zu einer breiten Palette neuer Finanzinstrumente erhalten, darunter möglicherweise auch Indexprodukte und Anleihen-ETFs. Die bislang eher spärliche Präsenz ausländischer Anleger an diesem Markt sollte daher zunehmen.

Der Anteil der von ausländischen Investoren gehaltenen Bestände am chinesischen Rentenmarkt stieg von 1,6% (Ende 2017) auf 2,3% (Ende 2018). Bei Staatsanleihen hielten Ausländer Ende 2018 Papiere im Volumen von 8,1%, während es im April 2018 nur 6% waren. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende hatte China damit begonnen, seine Finanzmärkte allmählich zu öffnen. 2018 gab die chinesische Regierung die Aufhebung der Beschränkungen für die Beteiligung ausländischer Investoren an chinesischen Finanzinstituten und die Verdopplung der im Rahmen des „Qualified Foreign Institutional Investor“-Programms festgelegte Obergrenze bekannt. Diese Schritte waren jedoch in ihrer Wirkung nur sehr begrenzt.

Dieses Mal passiert es wirklich

Wie Jean-Charles Sambor, Deputy Head Emerging Market Fixed Income, und Jennifer Clarke, Investment Specialist for EM Fixed Income, in diesem Webcast darlegen, macht China dieses Mal ernst. Was bedeutet dies also für internationale Kapitalanleger?

In dem 45-minütigen Live-Webcast werden sie außerdem über die folgenden Themen reden:

  • Chinas Hochzinsmarkt boomt und ist inzwischen die Nummer Eins der Schwellenländer
  • Die Bewertungen im chinesischen Bankensektor sind attraktiver als die jeweiligen der entsprechenden Branchen der Industrieländer
  • Warum wir glauben, dass China sich zu einer wichtigen Alphaquelle für weltweit agierende aktive Investoren entwickeln wird

Nehmen Sie am Mittwoch, den 17. April an dem Webcast mit Jean-Charles Sambor und Jennifer Clarke Teil

17.00 UHR MEZ

Weitere Informationen zu den Schwellenländern

In diesem Blogbeitrag erklärt Jean-Charles Sambor, warum nicht damit zu rechnen ist, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr negativ auf die Performance von Schwellenländeranleihen auswirkt: Die Konjunktur dürfte sich schrittweise etwas erholen, und das Zinsumfeld ist weiterhin günstig. Schwellenländeranleihen sind nach wie vor attraktiv bewertet und bieten Anlegern ein im Vergleich zu Schwellenländeraktien günstiges Risiko-Rendite-Profil. Der Experte glaubt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich wieder mit dieser Assetklasse zu beschäftigen.

Hier können Sie sich ein Interview mit Jean-Charles Sambor über die Aussichten für Schwellenländerwährungen anhören. Er spricht über das Ende des Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank und warum dies den Druck von den Schwellenländerwährungen nimmt. Außerdem  erklärt er, warum die Unterschiede in den Wachstumsraten positiv für die Schwellenländermärkte sind und wo genau er Chancen bei Schwellenländeranleihen sieht.


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Jean-Charles Sambor

Deputy Head of Emerging Markets Fixed Income

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