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FOMC-Sitzung Juli 2019

Der Offenmarktausschuss (FOMC) tagte am 30-31. Juli, als er die Zinsen um 25 Bp. senkte und das Ende seiner Bilanzkürzung ankündigte.
Abbildung 1: Die US-Notenbank kündigt die erste Senkung ihres Leitzinses seit der Finanzkrise im Jahr 2008 an Quelle: Bloomberg und BNPP AM, Stand 01.08.2019 Wir sind weiterhin der Ansicht, dass die Fed eine klare Botschaft ihrer Besorgnis über die hartnäckig niedrige Inflation aussendet und nicht über unmittelbare Bedenken hinsichtlich des Binnenwachstums, auch wenn diese die externen Wachstumsrisiken betonen. Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Treibern ist absolut entscheidend, wenn es um Zentralbanken geht. Wie wir letzten Monat gezeigt haben, tendieren Risikoaktiva dazu, schlecht abzuschneiden, und die Aktiva für sichere Häfen zu steigen, wenn Wachstumssorgen der Auslöser für eine Lockerung der Fed sind (wie dies in vielen früheren Zinssenkungszyklen der Fall war). Wenn dagegen die „Dovishness“ der Fed eher ein "Sicherungsschritt" ist, können die Marktaussichten sehr unterschiedlich sein. In Abbildung 2 heben wir die Aktienmarktrenditen in historischen Episoden hervor, als die US-Notenbank „dovish“ war, aber die Datenschwäche wurde auf das verarbeitende Gewerbe begrenzt, wobei der Dienstleistungssektor solide abschneidete. Das historische „Take-away“ ist klar, wenn - wie wir es derzeit glauben - die Fed-Lockerung eher eine "Versicherungskürzung" darstellt, vor dem Hintergrund eines nach wie vor widerstandsfähigen Binnenmarkts, und wenn die Aktienmärkte (und die Wirtschaft) sich mittelfristig gut entwickeln können. Abbildung 2: In Zeiten, in denen die Fed eine "dovische" Haltung einnimmt als "Versicherung", entwickeln sich die Aktienmärkte gut Exhibit 1: Equity market can perform when Fed turns dovish as ‘insurance’Quelle: Bloomberg und BNPP AM, Stand 31.07.2019 Allerdings erscheint das taktische kurzfristige Risiko-Rendite-Verhältnis bei Aktien allmählich weniger attraktiv, da die Märkte viele gute Nachrichten eingepreist haben. Wir haben daher Gewinne aus unserer Übergewichtung in Aktien erzielt, bleiben aber angesichts des oben beschriebenen mittelfristigen Hintergrunds bei erneuten Rückgängen Käufer.
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